Sport und Aktivurlaub am Lago Maggiore
Auch Tennis wird im Aktivurlaub am Lago Maggiore gespielt!

Sport-Aktivurlaub am Lago Maggiore

Am Lago Maggiore kann man hervorragend einen Aktivurlaub verbringen. Denn von einem Ferienhaus am Lago Maggiore oder einer anderen Unterkunft am Lago Maggiore kann man beispielsweise tolle Wanderungen unternehmen. Und dabei kann man den Aktivurlaub noch mit einem Kultururlaub verbinden, weil man während des Wanderns auf Zeugen der Historie des Lago Maggiore trifft. Beispielsweise findet man in der Höhe von Leggiuno ein einzigartiges kunsthistorisches Zeugnis. Dort nämlich trifft man auf einen in den senkrecht aufragenden Felsen hinein gebauten Klosterkomplex. In zahllosen Veröffentlichungen des gesamten Lago Maggiore ist dieser Klosterkomplex als eine ästhetische Einmaligkeit zu sehen. Man kann mit dem Schiff von Stresa aus anreisen und dann von einem großen Parkplatz bei Reno nahe der Uferstraße zum Kloster hinauf wandern. Der selig gesprochene betuchte Tuchhändler Alberto Besozzi erlitt der Legende nach im 12. Jahrhundert Schiffbruch. Dem Patron aller Schiffbrüchigen, dem Heiligen Nikolaus von Bari, versprach Besozzi, dass er sein Vermögen verschenk und sein Leben als Einsiedler verbringe, wenn er gerettet werde. Ein kleines Dominikaner-Kloster entstand an der Stelle seines Einsiedels nach dessen Tod. Vom Beginn des 14. Jahrhunderts stammen die ältesten Zeugnisse des Klosters. Kunsthistorisch bedeutende Fresken aus dem frühen 14. Jahrhundert (1307 bis 1320) wurden im Ostteil des Gotteshauses des Heiligen Nikolaus (Kirche San Nicola) während langwieriger Restaurierungsarbeiten (1978 bis 1992) gefunden. Der Klosterkomplex weitete sich während der Restaurierungsarbeiten in den Folgejahren aus, so dass weitere Kirchen freigelegt wurden. Einzelne Bauzyklen waren deutlich erkennbar geblieben, obwohl die Kirchen teilweise ineinander verschachtelt waren.

Zum Eingangsbau und Kapitelsaal des so genannten Süd-Klosters kommt man vom Parkplatz aus kommend, von wo einem auch die Teile des nicht öffentlich zugänglichen Klostergartens ins Auge fallen. Um eine weitere Etage aufgestockt wurde der ursprünglich gotische Bau im 17. Jahrhundert. Weitgehend zerstört wurden dabei die mittelalterlichen Fresken. Wieder freigelegt wurden jedoch auch zwei größere Reste. Die Kreuzabnahme mit realistischen Darstellungen zeitgenössischer Ritterrüstungen sind dahingehend bemerkenswert. Zum Conventino (Klösterchen) kommt man durch einen Innenhof, der wie alle offenen und geschlossenen Räume des Klosters zum See hin geöffnet ist. Außerdem passiert man dabei eine Weinpresse. Das Klösterchen erhielt in seinem Portikus (1508) einen Totentanz aus dem 17. Jahrhundert. Dieser befindet sich heutzutage allerdings im städtischen Museum von Varese.

Foto: S. Hainz / pixelio


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