Renaissance in Ascona

Renaissance in Ascona
Renaissance in Ascona

Mittlerweile kommt auch das internationale Lifestyle-Publikum nach Ascona an den Lago Maggiore, nachdem es zuerst Ziel der Aussteiger und dann der Rentner war. Somit erlebt der Schweizer Erholungsort am Lago Maggiore eine Renaissance. Ascona am Lago Maggiore erfindet sich mal wieder neu, nachdem das Fischerdorf am Fuße des Monte Verita zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine Kolonie für Anhänger der freien Liebe, Vegetarier und Weltverbesserer – also Aussteiger war. Der Hotelier Philippe Fruttiger, der junge Starkoch Ivo Adam und der Unternehmer Stefan Breuer haben Ascona am Lago Maggiore zusammen mit einigen Verbündeten aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst.

Breuer eröffnete an der Promenade des Lago Maggiore eine Bar und Trendrestaurants. Das „Seven“ ist dabei das Flaggschiff der Kollektion am Lago Maggiore. Das „Seven“ ist ein Restaurant mit weltstädtischem Design. Die Preise sind hoch, manche Gerichte mittelmäßig, die Portionen klein, dennoch ist der Laden am Lago Maggiore immer proppenvoll. Das bodenständigere „Seven Easy“ liegt am anderen Ende der Uferpromenade des Lago Maggiore, während man in der Altstadt das „Seven Asia“ findet, wo auch die „Seven“-Disco geplant wird.

Koch Ivo Adam erklärt, dass viele am Lago Maggiore gemerkt hätten, dass sie von den Renaissance-Pionieren profitierten. Für internationales Flair sorgte dort am Lago Maggiore bislang nur das Jazzfestival. Die „Perle“ des Lago Maggiore schlummerte ansonsten vor sich hin. „Man spricht Deutsch“ muss niemand mehr an seinen Laden zimmern, da Ascona am Lago Maggiore trotz 2.600 Sonnenstunden per annum und des mediterranen Flairs immer teutonischer geworden ist. Schließlich zog auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft während der Fußball-WM 2008 ins Luxushotel „Giardino“ an den Lago Maggiore. Ihre in Metall gegossen Fußabdrücke an der Uferpromenade des Lago Maggiore sind von den Vize-Europameisterin geblieben. Hotelier Fruttiger ist deshalb auch der Meinung, dass Ascona am Lago Maggiore sein Comeback auch ein bisschen der DFB-Elf zu verdanken hat.

Datum: 19.09.2009